Bode Museum Berlin – Architektonisches Meisterwerk

© noppasinw239 - Fotolia.com© noppasinw239 - Fotolia.com

Es gibt kein anderes Gebäude in Deutschland, welches derart lange restauriert wurde, wie das Bode-Museum. Die Restauration von der gesprochen wird, begann kurz nach dem Kriegsende des Zweiten Weltkriegs und dauerte mit kurzen Unterbrechungen bis Oktober 2006.

In diesem Monat wurden die Arbeiten an dem neobarocken Repräsentationsbau endlich abgeschlossen und auch die beeindruckende Skulpturensammlung und die Ausstellung über byzantinische Kunst sind endlich auch wieder in Berlin ansässig.

Welche Sammlungen sind dort zu finden?

Maria Immaculata, 1750/1760 – Bildquelle: Manfred Brueckels – Wikimedia

Maria Immaculata, 1750/1760 – Bildquelle: Manfred Brueckels – Wikimedia

Die Sammlungen des Bode-Museums sind wirklich nicht ohne, denn ihr kultureller Wert ist kaum zu missachten. So zählt zum Beispiel die Skulpturensammlung für ältere Plastiken zu den größten und umfangreichsten Sammlungen des Landes. Charakteristisch für die Sammlung sind bedeutende Werke aus dem frühen Mittelalter bis ins späte achtzehnte Jahrhundert. Die Ursprungsorte sind z. B. Frankreich, die Niederlande, Italien und sogar aus Spanien.

Ein weiteres Highlight des Museums ist die Sammlung deutscher spätgotischer Skulpturen. Im Zusammenhang mit dieser Sammlung fallen Namen berühmter Künstler, wie Hans Mltscher, Tilman Riemenschneider und viele andere.

Ebenfalls sehenswert ist die Italienabteilung des Bode-Museums. Die Stars der Abteilung sind mittelalterliche Skulpturen und beeindruckende Werke der Frührenaissance. Natürlich sind im Bode-Museum auch Vorzeigebeispiele deutscher Barock- und Renaissanceplastiken ausgestellt. Das Bode-Museum gilt sicher nicht umsonst als eine der beeindruckendsten Berliner Sehenswürdigkeiten, denn die genannten Highlights sind nur ein kleiner Teil von dem was das Berliner Museum tatsächlich zu bieten hat. Der Urlaub in der Hauptstadt lohnt sich auf jeden Fall, denn Berlin hat noch weitere interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Im Münzkabinett im Bode-Museum wird die metallene Chronik der Menschheitsgeschichte präsentiert.

Wer war der Architekt des Meisterwerks?

Der Architekt der berühmten Sehenswürdigkeit ist Ernst von Ihne. Er wurde am 23. Mai im Rheinland in einer kleinen Stadt Namens Elbenfeld geboren. Die meiste Zeit seiner Kindheit verbrachte er in England kehrte mit 15 Jahren aber dauerhaft nach Deutschland zurück und besuchte dort das Gymnasium Heidelbergs. Nach erfolgreichem Abschluss nahm er sein Studium der Architektur auf und sammelte seine Erfahrungen an verschiedenen Universitäten.

1877 war ihm das genug und er gründete sein eigenes Architekturbüro in Berlin. Elf Jahre später wurde er zum Hofbaurat und Hofarchitekten des deutschen Kaisers Friedrich III. ernannt. Seit dem begann er seine Laufbahn als Architekt des Adels. Während seiner Lebenszeit schuf der vorher einfache Mann eine Menge berühmter Bauwerke.

Wo befindet sich das Bode-Museum?

Das Bode-Museum liegt an der Spitze der Museumsinsel im Stadtteil Berlin Mitte und ist damit Teil des Weltkulturerbes der UNESCO. Die genau Anschrift lautet: Am Kupfergruben, 10117 Berlin

Wie kommt man am schnellsten zum Bode-Museum?

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kommt man mit der U6, der S5, S7, S9 und der S75 zum Bode-Museum. Wer mit dem eigenen PKW anreisen möchte der findet Am Lustgarten (ca. 50 m entfernt) oder an der Spandauerstraße (ca. 150 m entfernt) Parkplätze. Zusätzlich können das Parkhaus in der Karl-Liebknecht-Str. (ca. 100 m entfernt) und die Tiefgarage Staatsoper (ca. 200 m entfernt) benutzt werden.

Wann hat das Bode-Museum geöffnet?

Montag ist das Museum geschlossen
Dienstag 10:00 – 18:00 Uhr
Mittwoch 10:00 – 18:00 Uhr
Donnerstag 10:00 – 20:00 Uhr
Freitag 10:00 – 18:00 Uhr
Samstag 10:00 – 18:00 Uhr
Sonntag 10:00 – 18:00 Uhr

Sonstige Infos

Der Gobelinsaal ist nur an den Wochenenden und Feiertags geöffnet.

Die Ausstellungsräume im Obergeschoss und die Ausstellung „EIN GOTT – Abrahams Erben am Nil“ im Untergeschoss öffnen ab 11:00 Uhr.

Der Ausstellungsraum 258 wird zurzeit für die Ausstellung „Holbein in Berlin. Die Madonna der Sammlung Würth mit Meisterwerken der Staatlichen Museen zu Berlin!“ (21.01. – 08.05 2016) umgestaltet.

Kassenschluss jeweils 30 Minuten vor Schließung des Museums.

Was kostet der Besuch des Bode-Museum?

Der Eintritt ins Bode-Museum (incl. Sonderausstellungen) beträgt 12,00 EUR und ermäßigt 6,00 EUR.

Wer sich mehrere Museen auf der Museumsinsel anschauen möchte der kann dies für 18,00 EUR oder ermäßigt 9,00 EUR tun. Hier sind alle Ausstellungen enthalten.

Sparen

Wer länger in Berlin verweilt und sich mehrere Museen anschauen möchte der kann die 3-Tageskarte zu einem Preis von 24,00 EUR (Ermäßigt 12,00 EUR) erwerben. Die Karte ist an allen Kassen der Staatlichen Museen zu Berlin erhältlich. Sie gilt drei Tage lang in 50 Museen.

Für alle die in Berlin leben oder öfters in Berlin unterwegs sind der sollte sich die Jahreskarte für nur 25,00 EUR holen. Mit ihr haben sie 365 Tage lang in 19 Museen freien Eintritt.


Kommentar hinterlassen zu "Bode Museum Berlin – Architektonisches Meisterwerk"

Hinterlasse einen Kommentar